Dunkle Erdhummel  (Bombus terrestris)

Ackerhummel  (Bombus pascuorum)

... und leben in einem Staat mit bis zu 700 Tieren. Das Volk wird unterteilt durch Königin, Arbeitnehmerinnen und Drohnen. Weltweit sind ca. 250 Hummelarten bekannt, davon sind

46 Arten in Österreich heimisch.

 

Die bekanntesten Hummelarten sind: Ackerhummel, Baumhummel, Dunkle Erdhummel, Gartenhummel, Steinhummel, Wiesenhummel, Erdhummel ...

 

Im Gegensatz zu den meisten Wildbienen sind Hummeln keine Einzellgänger, sie leben sozial.

 

Nur die zukünftigen Hummelköniginnen überwintern im Boden, während der Rest des Staates stirbt.

Diese Jungköniginnen gründen dann im nächsten Frühjahr den neuen Staat.

Hummeln gehören zur Familie der Bienen

Hummeln begeben sich im Frühling auf die Suche nach einem geeignetem Nest. Je nach Hummelart kann der geeignete Nistplatz in der Erde oder auch in verlassenen Vogelnestern sein. Aus Nektar und Pollen wird ein sogenanntes  „Bienenbrot“ erzeugt, mit dieser dann das eigentliche Nest gebaut wird.

 

Man kann den Hummeln einen künstlichen Nistplatz anbieten, der Hummelkasten.

Dieser stellt ein Mäuseloch und deren Nest nach. Viele Hummelarten sind auf der Suche nach genau diesen Mäuselöchern.

 

Links zu sehen ist ein Hummelkasten mit Eingang.

 

Unterhalb sieht man einen Nestbau von dunklen Erdhummeln im inneren des

Hummelkastens.

Dunkle Erdhummel beim Pollen sammeln

Hier ein kleiner Einblick in die Vielfalt der Hummeln

Steinhummel  (Bombus lapidarius)

 "Brummer im Anflug"

Baumhummel (Bombus hypnorum)

Hummelm sind im Gegensatz zu den meisten Wildbienen sehr stark behaart. Dies spielt auch eine wichtige Rolle, sie sind nämlich Schlechtwetterbestäuber. Hummeln sind meistens die ersten Wildbienen im Jahr, die man beim Pollensammeln beobachten kann. Jungköniginnen fliegen schon ab + 2 Grad.

Hummeln und Milben

Immer öfter kann man im Frühjahr Hummeln beobachten, die am Körper Milben mit sich tragen. Diese Milden sind für Hummeln gänzlich ungefährlich.

 

Milben verlassen die Hummelkönigin erst, wenn sie ihr eigenes Nest gebaut hat und bereits Eier in die Waben abgelegt wurden.

 

Jetzt agieren die Milben als "Müllmänner".

 

Sie schädigen den Nachwuchs nicht, sondern ernähren sich vom Pollen, der aus Kotresten übergeblieben ist. Somit bleibt das Hummelnest sauber.